Goalietrainer Marc Eichmann weiss, wie sich die Spieler des SC Langenthal vor dem Playoff-Halbfinale fühlen

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Langenthals Torhütertrainer Marc Eichmann (links) im Zwiegespräch mit Goalie Marco Mathis. (Bild: ryl)

Der SC Langenthal steht zweifellos vor einem ganz besonderen Eishockeyfest. Morgen Abend also beginnt sie, die Halbfinalserie gegen den Derbyrivalen Olten, die von vielen seit fast einer Woche voller Vorfreude erwartet wird. «Es geht in Richtung ausverkauft», sagt Marc Eichmann freudig mit Bezug auf die Zuschauerzahlen. Es seien nur noch einzelne Sitz- und Stehplätze verfügbar – es kündigt sich zweifellos eine grosse Sause an. «Ich persönlich freue mich sehr. Ich erwarte ein hochstehendes Eishockeyspiel zweier wirklich starker Mannschaften.» Nervös sei er deshalb nicht, selbst beim Zuschauen könne er morgen mühelos ruhig sein. Er schätzt es zwar schon, als Torhütertrainer und Kollege nahe an der Mannschaft zu sein, ebenso sei aber auch der Abstand angenehm, den er als operativer Leiter immer mal wieder geniesst.

Auf Augenhöhe

Dabei hat er selbst die Situation erlebt und weiss, dass die Anspannung auch bei den Spielern vorhanden sein muss. Im Jahr 2010 scheiterte Marc Eichmann unter Trainer Heinz Ehlers erst im siebten Playoff-Viertelfinalspiel am EHC Olten, im Jahr 2013 verlor Langenthal im siebten Halbfinalspiel entscheidend. «Das waren noch andere Zeiten. Die Oltner waren damals in ihrer Entwicklung etwas weiter als wir. Heute begegnen wir uns auf Augenhöhe», sagt der 37-Jährige. In diesem Jahr könne sich der SCL deshalb durchaus für die letzten Playoff-Niederlagen revanchieren. «Wir wissen sicherlich, dass wir sie besiegen können. Das Wort Favorit finde ich passt nicht, aber wir glauben nach unseren starken Derbys in der Qualifikation bestimmt an den Sieg.»

Langenthal sei wohl etwas ausgeglichener über das ganze Team hinweg gesehen, während Olten seine Stärken eher im Angriff hat. Auch deshalb sei es das Ziel, die Defensive der Powermäuse vermehrt zu beschäftigen, damit des Gegners Vorteile gar nicht erst zum Tragen kommen. Olten habe viel investiert und müsste deshalb theoretisch in den Final vorstossen, da will der SCL nun dagegen halten.

Unterstützung nur wenn nötig

Daneben will der SC Langenthal versuchen, ein gradliniges Spiel zu zelebrieren, das mit Konsequenz vor dem gegnerischen Tor endet. Er selbst werde darauf nur wenig Einfluss haben, auch wenn er sich regelmässig mit dem Trainerstaff bespricht und als Torhütertrainer in engem Kontakt mit den Goalies steht, betont Marc Eichmann. «Die Jungs haben das im Griff. Sie werden die richtigen Entscheide treffen.» Er hängt aber an: «Wenn es Unterstützung von aussen benötigen sollte, dann sind wir bereit, anzupacken.»

Dass der SC Langenthal fähig ist, diese Playoff-Halbfinal-Serie zu gewinnen, das bezweifle er indes nicht. Er erwarte aber intensive und attraktive Spiele, bei denen es auch mal zur Sache gehen kann. Extramotivation sei überhaupt nicht nötig. «Was gibt es Schöneres als ein solches Halbfinalduell?», fragt Marc Eichmann rhetorisch. Als Antwort taugt für den ehemaligen Goalie nur eines: Noch schöner wäre, wenn der SC Langenthal das Duell mit Olten auch gewinnen würde.

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